Tiergestützte Therapie

Wir freuen uns, unseren Patienten, egal welchen Alters, auch die tiergestützte Behandlung anbieten zu können. Die Arbeit mit unseren vierbeinigen „Therapeuten“ hilft sowohl bei seelischen wie auch körperlichen Erkrankungen.

Ergotherapie mit Hund in Chemnitz

Therapie­begleit­hund

Menschenbezogenheit und Gelassenheit sind Grund­voraus­setzungen für den Therapie­begleithund. Gepaart mit der besonderen Ausbildung von Therapeut und Hund ermöglicht dies optimale therapeutische Fortschritte für unsere Patienten.

Dem Einsatz geht eine genaue Therapie­ziel­abklärung mit Patienten bzw. deren Angehörigen und die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt voraus. Nach Ausstellung eines Rezeptes mit sensomotorisch-perzeptiver oder psychisch-funktioneller Behandlungs­verordnung erfolgt dann Kyras Einsatz.

Der Einsatz ausgebildeter Hunde hat eine nachgewiesen positive Wirkung im psychischen, physischen und sozialen Bereich

Pferdgestützte Ergotherapie

Das Herdentier Pferd gibt auch dem Menschen spürbare Rückmeldung und Unterstützung. Die Vorzüge dieser „anderen Therapie“ wirken in:

  • Tonusregulierung durch die Arbeit auf dem Pferd
  • Haltungs- und Bewegungsverbesserung
  • Steigerung des Selbstbewusstseins durch angeleitete Pflege des Pferdes
  • für Erwachsene und Kinder

Medizinische bzw. therapeutische Indikationen für den Einsatz

Im Bereich der Psychiatrie:

  • Steigerung des Selbstwertgefühls
  • Minderung von Ängsten, Depressionen und Neurosen
  • Förderung der Auseinandersetzung mit der Umwelt
  • Verarbeitung traumatischer Erlebnisse
  • Übungsmöglichkeit für soziale Kontakte und das Übernehmen von Verantwortung
  • Unterstützung bei der Entwicklung optimaler Handlungsplanungsfähigkeit und Ausdauer

Im Bereich der Geriatrie:

  • Erhaltung sozialer Kontakte
  • Erhaltung und Verbesserung der Gedächtnisleistung
  • Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Spenden von Trost

Für Wachkoma-Patienten bei vielfältigsten Wahrneh­­mungs­­stö­rungen:

  • Positive Wirkung auf die Regulation des vegetativen Nerven­systems (beispiels­weise auf Blutdruck, Atmung und Muskel­spannung)
  • Intensiver Umweltkontakt
  • Vermittlung von Wärme
  • Nähe und Ausgeglichenheit

In der Pädiatrie:

  • Steigerung der Konzentration und Aufmerksamkeit sowie der Ausdauer
  • Besondere Entwick­lungs­möglich­keiten für die Wahrneh­mungsbereiche
  • Aufbau eines guten Gefühls für Körper­spannung
  • Entwicklung von Selbst­vertrauen und Abbau von Angst